Offenbach für Sichone ein Neuanfang

Aus der Offenbach Post:
Offenbach – Für den 1. FC Köln und Alemannia Aachen absolvierte er 83 Spiele in der 1. Fußball-Bundesliga, kam für Aachen 2004/05 sogar sieben Mal im UEFA-Pokal zum Einsatz. Beim Zweitligisten Kickers Offenbach soll Moses Sichone nun dafür sorgen, dass die Abwehr wieder sicherer wird. Mit dem 30-jährigen sambischen Nationalspieler sprach unser Redaktionsmitglied Christian Düncher.

Herr Sichone, Sie waren in Aachen Stammspieler. Warum nun der Wechsel zum OFC?

Sichone: Aachen ist abgestiegen, es hätte aber die Möglichkeit gegeben, meinen auslaufenden Vertrag zu verlängern. Kickers Offenbach hat sich aber sehr um mich bemüht. Als ich nach der Saison nach Sambia geflogen bin, waren der Trainer, der Manager und der Präsident am Flughafen. Die wollten mich alle kennenlernen, das hat mir imponiert.

Trotzdem, ist der Wechsel zu den Kickers für Sie nicht ein Rückschritt?

Sichone: Nein, ich sehe das eher als Neuanfang. Als Spieler hat man natürlich immer den Wunsch, so weit oben wie möglich zu spielen. Man sollte die 2. Liga aber keineswegs unterschätzen. Das Niveau ist hier auch sehr hoch.

Sie kennen die 2. Bundesliga aus 107 Punktspielen, sind mit Köln und Aachen dreimal in die 1. Liga aufgestiegen. Was trauen sie dem OFC langfristig zu.

Sichone: Ich werde jetzt sicher nicht vom Aufstieg reden. Wenn alles passt, können wir aber eine erfolgreiche Saison spielen. Ich will mit meiner Erfahrung meinen Teil dazu beitragen. Das wird aber nicht einfach. Die Konkurrenz ist groß und die 2. Liga kommende Saison sehr stark.

In Aachen waren Sie stellvertretender Spielführer. Werden Sie auch in Offenbach eine Führungsrolle übernehmen?

Sichone: Es reicht nicht aus, die Binde am Arm zu tragen. Man muss erstmal seine Leistung abrufen. Das gilt auch für mich. Ich werde aber natürlich mit meiner Erfahrung immer versuchen, meinen Mitspielern zu helfen.

Gilt das auch für die sambische Nationalmannschaft?

Sichone: Ich habe bei den letzten beiden Länderspielen gefehlt, weil ich mir die Nase gebrochen hatte, würde aber gerne wieder für mein Land spielen. Das muss ich aber erst mit dem Verein bereden.

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