Dank Tiefschlaf zu Beginn 1:3 in Bremen

Aus der Offenbach Post:
Bremen – Bis auf drei Punkte hätten die Kickers gestern an Platz drei herankommen können. Vorausgesetzt die Boysen-Truppe hätte bei der abstiegsbedohten zweiten Mannschaft von Werder Bremen einen Sieg errungen. Stattdessen verliert der OFC 1:3, vor allem nach einer indiskutablen ersten Halbzeit.

Kickers-Trainer Hans-Jürgen Boysen sagte nach dem Spiel, dass es nach der ersten Halbzeit auch schon 3:0 für Bremen hätte stehen können. Seine Mannschaft kam überhaupt nicht in die Gänge und fand im Bremer Dauer-Nieselregen auch keine Einstellung zum Spiel und zum Gegner. Folge: Null Torchancen nach 45 Minuten und ein Gegentreffer durch Bremens Stürmer Torsten Oerl nach 23 Minuten.

Zur zweiten Halbzeit kamen die Offenbacher wie verwandelt aus der Kabine. Morys kam für Pospischil und Mesic für Becker, zudem stellte Boysen um. Die Rot-Weißen agierten von nun an mit Türker und Mesic und damit mit zwei Stürmern. Dahinter wirbelten drei offensive Mittelfeldspieler mit Morys, Fröhlich und Zinnow. Endlich druckvolles Spiel, Torchancen und fast zwangsläufig auch ein Treffer. Bereits in der 53. Minute lief Morys alleine auf Weder-Keeper Pellatz zu und überwand den Schlussmann per Lupfer zum Ausgleich. Wessen Herz für die Kickers schlägt, der war sich ab diesem Zeitpunkt sicher, dass die Jungs das Ding drehen. Doch es kam anders.

Morys verlor in der 69. Minute den Ball und die Kickers ließen sich auskontern. Feldhahn war zur Stelle und brachte die Norddeutschen erneut in Führung. Und damit war die Kickers-Herrlichkeit wieder vorbei. Endgültig brach Andersen in der 79. Minute den Willen der Offenbacher, nachdem die Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte.

Dementsprechend stinkig war Coach Boysen nach dem Spiel: „Bremen hat stark gespielt, aber wir haben bei weitem nicht das gezeigt, was wir spielen können.“ Am Mittwoch kommt Paderborn nach Offenbach zum nächsten Spiel. Christian Fröhlich: „Das ist das einzig Gute, dann können wir diese Niederlage wieder wett machen.“

Auch Steffen Haas (rechts) konnte sich gestern nicht durchsetzen.

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