Offenbach rüstet sich für die Mammut-Saison

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Die Saison in der Regionalliga Südwest ist beendet. Die Kickers aus Offenbach haben die Spielzeit im gesicherten Mittelfeld auf dem achten Platz abgeschlossen. Nun laufen die Planungen für die kommende Saison. Die Vereinsführung konnte bereits einige Neuzugänge präsentieren. Es wird jedoch noch einiges passieren. Da es diesmal keine Absteiger gibt, wird die kommende Spielzeit aller Voraussicht nach mit 22 Mannschaften, sprich 42 Spielen ausgetragen. Dazu ist ein breiter Kader unabdingbar.

Offenbach stimmt für 42 Spiele

In Deutschland hat sich im Gegensatz zu anderen Fußballnationen Europas das Ligensystem mit 18 Mannschaften etabliert. Einzig im Jahr der Wiedervereinigung wurde die 2. Bundesliga mit 20 Mannschaften ausgetragen. Nun wurde von den Klubs der Regionalliga Südwest eine Spielzeit mit 22 Teams beschlossen. Dabei gab es auch Alternativen. Eine Vorrunde und eine Meister- bzw. Abstiegsrunde wurde knapp abgelehnt. Zehn Klub-Verantwortliche waren dafür, zwölf dagegen. Darunter auch Thomas Sobotzik, der Geschäftsführer der Kickers Offenbach.

Der Grund dafür klingt logisch: Je mehr Mannschaften am Ligabetrieb teilnehmen, umso mehr Heimspiele gibt es. Auf diese sind die Klubs aus der Regionalliga weit mehr angewiesen als Vereine im Profibereich. Klar ist aber auch, dass man aufgrund der zusätzlichen Belastung einen Kader auf die Beine stellen muss, der den Anforderungen gerecht wird. Die Liga könnte durch die Änderung äußerst spannend werden. Nicht so, wie es in der laufenden Spielzeit einmal mehr im Oberhaus der Fall war. Lange Zeit deuteten die Bundesliga-Wetten auf einen Dreikampf zwischen den Bayern, Dortmund und Leipzig hin. Am Ende waren es wieder einmal die Münchner, die sich schon zwei Spieltage vor Saisonende die Schale sichern konnten. Im Tabellenkeller hat sich ebenfalls ein klares Bild erkenntlich gezeigt. Für Werder Bremen sowie Fortuna Düsseldorf steht der Abstieg mit Quoten von 1,04 bzw. 1,72 so gesehen schon fest.

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Sechs externe Zugänge stehen fest

Bisher haben die Offenbacher auf dem Transfermarkt ganze Arbeit geleistet. Sechs Neuzugänge stehen bereits fest. Für die Defensive wurden mit Marco Fritscher (Schweinfurt) und Francesco Calabrese (Bayern Alzenau) zwei Rechtsverteidiger geholt. Zudem kommt Malte Karbstein von Werder II für die Innenverteidigung. Vom Berliner AK haben sich die Kickers mit Angreifer Abu Bakarr Kargbo verstärkt. Den rechten Flügel soll zukünftig Marcell Sobotta von den Sportfreunden Lotte übernehmen. Mit dem 34-jährigen Stephan Flauder kommt ein neuer Keeper von Viktoria Berlin in das Spiel. Dem stehen bisher neun Abgänge gegenüber. Inklusive Nachwuchsspieler Denis Huseinbasic umfasst der Kader für die kommende Spielzeit zum jetzigen Stand 22 Akteure.

Weitere Spieler stehen derzeit noch im Fokus. Darunter Manuel Farrona Pulido vom Zweitligisten VfL Osnabrück. Dijon Ramaj vom VfR Aalen wurde ebenfalls schon mit den Offenbachern in Verbindung gebracht. Beide Spieler besitzen bei ihren jeweiligen Klubs einen Vertrag, der diese Saison endet.

Saisonziel schwer zu formulieren

Aufgrund der Größe der Liga in der kommenden Saison ist auch das Ziel der Kickers nur schwer zu formulieren. Zumal aus der 3. Liga mit dem 1. FC Kaiserslautern noch ein richtiges Schwergewicht hinzukommen könnte. Besser als Rang acht wäre wohl zufriedenstellend. In den letzten drei Jahren ging es kontinuierlich nach unten. Irgendwann wollen die Hessen ja gerne wieder in der 3. Liga auflaufen. Daher gilt es, Jahr für Jahr einen kleinen Schritt nach vorne zu machen. In der Spielzeit 2017/18 waren die Offenbacher noch Dritter. Damit wäre man auch im kommenden Jahr völlig zufrieden.

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