OFC gewinnt beim Spitzenreiter Mannheim

Aus der Offenbach Post:
Mannheim – „Der OFC ist wieder da!“: Kickers Offenbach gewinnt nach einem Rückstand beim Tabellenführer der Regionalliga Südwest Waldhof Mannheim. Von Damian Robota

Vor 9017 Zuschauern siegt Kickers Offenbach bei Waldhof Mannheim mit 3:1. Für die Gastgeber trifft Ex-Offenbacher Jannik Sommer (48.), für den OFC verwandeln Vetter (72.) und Firat (80., Foulelfmeter). Kurz vor Schluss trifft Schuster noch ins eigene Tor (83./Eigentor).

Die Partie im Carl-Benz-Stadion begann 15 Minuten später. Hintergrund waren strenge Einlasskontrollen, die den Gang ins Stadion erheblich verzögerten. Die Anreise der rund 1000 OFC-Fans mit Bus und Bahn verlief jedoch zuvor problemlos. OFC-Trainer Daniel Steuernagel hatte die Mannschaft gegenüber dem 0:0 in der Liga gegen Steinbach auf zwei Positionen verändert. Für den verletzten Treske (Zehenbruch) und Hodja (Bank) spielten Hecht-Zirpel und Garic.

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Offenbachs Traum lebt nach Aufholjagd

Mannheim – Dank eines sensationellen Comebacks haben die Offenbacher Kickers erstmals seit drei Jahren wieder Waldhof Mannheim bezwungen. Nach dem 3:1 (0:0)-Erfolg im zuvor als „Endspiel“ bezeichneten Duell beim Spitzenreiter der Fußball-Regionalliga Südwest hat der OFC Anschluss nach oben gefunden. Vor allem aber wächst der Glaube an die eigene Stärken. Von Jörg Moll

Für die Fans der Offenbacher Kickers war es ein Feiertag der besonderen Art. „Der OFC ist wieder da“, ertönte es aus 1000 Kehlen im Offenbacher Block. Auf dem Rasen tanzte eine Mannschaft ausgelassen zur „Uffta“, auf die nach 70 Minuten kaum jemand gewettet hätte. Nach dem 0:1 durch den Ex-Offenbacher Jannik Sommer (48.) schien es gegen den Dauerrivalen zu laufen wie so oft: gut mitspielen, im entscheidenden Moment aber einen Fehler zu viel machen und am Ende mit leeren Händen dastehen. So war es in den letzten fünf Partien (ein Punkt, 2:10 Tore). Der OFC hätte seine Saisonziele bei dann zwölf Punkten Rückstand auf Rang eins korrigieren müssen. Doch es kam ganz anders.

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Erst Sechser, dann Zehner: Superlative für Sawada

Mannheim – Wer Ko Sawada abseits des Platzes sieht, mag es kaum glauben. Doch der schüchterne, höfliche Mann, der meist nicht mehr als „Alle haben gut gespielt, danke“ sagen möchte, ist zur zentralen Figur des Kickers-Spiels geworden.

Beim 3:1 bei Waldhof Mannheim war der 26-jährige Japaner neben Torwart Daniel Endres der beste Offenbacher. „Wie er seine Rolle als Sechser präsentiert, ist herausragend, er macht vieles intuitiv richtig“, lobte Sportdirektor Sead Mehic den schmächtigen, 1,73 Meter kleinen Wirbelwind mit Pferdelunge. Kilometer um Kilometer spulte Sawada ab, er stopfte Löcher, ließ sich auch von missglückten Zuspielen nicht irritieren und initiierte mit schnellen Tempoläufen Überzahlsituationen. Dass er maßgeblich an der Wende beteiligt war, krönte seine Leistung.

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