Schluss mit Sommerpause: Bundesliga-Start am Freitag

Neue Saison, neues Glück: Das heißt es für 18 Vereine in der deutschen Bundesliga ab Freitag. Nicht mehr mit von der Partie sind Hannover 96 und VfB Stuttgart. Die Stuttgarter verabschiedeten sich nachdamit nach 39 Jahren Bundesliga. Aufgestiegen hingegen sind SC Freiburg und RB Leipzig, die sich seit seiner Gründung 2009 rasant nach oben gespielt haben.

Der Videobeweis kommt – mehr oder weniger

Wenn am Freitag Vorjahresmeister FC Bayern auf den SV Werder Bremen trifft und damit die neue Bundesligasaison eröffnet, gelten auch einige neue Regeln, die die Regelbehörde IFAB für die neue Spielsaison festgelegt hat. Dazu gehören überarbeitete Richtlinien für gelbe und rote Karten nach Fouls und eine neue Regelung, die erlaubt, dass der Ball beim Anstoß ab sofort in jede Richtung geschossen werden darf. Die wohl wichtigste Neuerung ist der Videobeweis, der in die erste Testphase geht. Einfluss auf den Spielverlauf hat dieser vorerst aber noch nicht; das System wird im Moment nur getestet; die Ergebnisse aus den Videoanalysen werden aber nicht an den Schiedsrichter am Platz weitergegeben.

Viel getan hat sich über den Sommer auch am Transfermarkt. Die zwei wichtigsten Transfers des Sommers lesen sich wie ein Tauschgeschäft: Mats Hummels wechselt vom BVB zu seinem Jugendverein Bayern. Dafür verlässt Mario Götze den FC Bayern in Richtung Borussia und kehrt damit ebenso zu seinem Jugendverein zurück. Auch bei den 16 anderen Vereinen hat sich einiges getan. Der aufsehenerregendste Rückimport in die heimische Bundesliga ist dabei wohl Mario Gómez, der vom italienischen AC Florenz zum VfL Wolfsburg wechselt.

Fünf Trainerwechsel und eine ideale Mannschaft

Nicht nur bei den Spielern, sondern auch in der Trainerriege hat sich über den Sommer einiges getan: Bei Meister Bayern übernimmt der Italiener Carlo Ancelotti von Pep Guardiola. Ingolstadt-Trainer Ralph Hasenhüttl wechselt zum RB Leipzig, Markus Kauczinski übernimmt bei den Schanzern. Markus Weinzierl wechselt vom FC Augsburg zu Schalke 04, und Dirk Schuster vom SV Darmstadt 98 zu Schalke. Der leere Darmstadt-Trainerposten wird von Norbert Meier besetzt, der zuletzt beim Zweitligisten Bielefeld unter Vertrag war.

Dass sich Fans die ideale Mannschaft mitunter anders vorstellen als Trainer und Vereine, beweist indes Wettanbieter Interwetten, der zum Saisonstart eine Like-Elf aufgestellt hat: eine Mannschaft der 11 Bundesliga-Spieler mit den meisten Facebook-Likes. Kapitän dieser Mannschaft wäre BVB-Stürmer Marco Reus mit 13,5 Millionen „Gefällt mir“. Dahinter folgt Teamkollege Mario Götze, auf Platz 3 Thomas Müller vom FCB. Robert Lewandowski hat übrigens mit 8,9 Millionen Likes nicht die meisten Fans auf Facebook, dafür hat er in der vergangenen Saison aber die meisten Bundesligatore geschossen: nämlich 30.

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