Drei deutsche Teams im Einsatz

Am dritten Spieltag der Europa League bekommt es Borussia Dortmund mit einem Neuling zu tun, während Schalke mit Selbstvertrauen in die Partie gegen Sparta Prag geht. Der FC Augsburg greift unterdessen schon nach dem letzten Strohhalm.

Platz 18 in der Bundesliga, Gruppenletzter in der Europa League: Für den FC Augsburg läuft die Saison 2015/2016 bislang alles andere als planmäßig. Spielte das Team von Markus Weinzierl in der vergangenen Spielzeit noch grandiosen Fußball am Limit der eigenen Leistungsfähigkeit, macht sich für die Überraschungsmannschaft aus Bayern die Doppelbelastung nun deutlich bemerkbar. In der schweren Gruppe L der Europa League steht der FCA nach Niederlagen gegen Partizan Belgrad und Athletic Bilbao am dritten Spieltag bereits vor dem Aus. Gegen den niederländischen Vertreter AZ Alkmaar muss deshalb unbedingt ein Auswärtssieg her, um weiter im Rennen um die ersten beiden Plätze zu bleiben.

Wesentlich entspannter sieht die Situation auf Schalke in Gruppe K aus. Sechs Punkte und 7:0 Tore hat S04 bereits auf dem Konto, und auch in der Bundesliga zeigten sich die „Knappen“ jüngst in guter Verfassung. Im Heimspiel gegen den Gruppenzweiten Sparta Prag gelten die Schalker deshalb als klarer Favorit und können mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung der Runde der besten 32 machen.

Dort würde auch Borussia Dortmund gerne hin. Zunächst führt der Weg aber über den FK Qäbälä aus Aserbaidschan, der sich zum ersten Mal für den Wettbewerb qualifizieren konnte. Keine leichte Aufgabe, schließlich tat sich der BVB in den ersten beiden Partien schwer, während sich der krasse Außenseiter aus dem Kaukasus bislang wacker schlug. Für viele gilt der deutsche Meister von 2011 und 2012 aber auch nach dem etwas mühsamen Start in die Gruppenphase als heißester Anwärter auf den Europa League-Sieg. Der würde sich für die Dortmunder besonders finanziell lohnen.

Zwar liegen Startgeld und Siegprämien des ehemaligen UEFA Cups immer noch deutlich unter dem Niveau der Champions League, dennoch ist die Europa League lukrativer als je zuvor. Allein für den Finalsieg erhält der Gewinner 6,5 Millionen Euro und damit fast doppelt so viel wie noch letztes Jahr. Neben der direkten Qualifikation für die Champions League sollte das Anreiz genug für Dortmund sein, auch das Spiel gegen den kleinen FK Qäbälä vollkommen konzentriert anzugehen.

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