Zu viel mit Herz, zu wenig mit Kopf

Aus der Offenbach Post:
Offenbach Der Traum von der Rückkehr in die 3. Liga ist für Kickers Offenbach geplatzt. Im zweiten Aufstiegsspiel unterlag der OFC zu Hause abermals dem Nordost-Meister Magdeburg, diesmal verdient mit 1:3. Von Holger Appel

Das Hinspiel am Mittwoch hatten die Blau-Weißen bereits mit 1:0 gewonnen. „Kompliment an die Magdeburger. Sie haben unter dem Strich verdient gewonnen und den Aufstieg geschafft. Für uns werden das jetzt bittere Stunden“, sagte Kickers-Trainer Rico Schmitt nach der dritten Heimniederlage der Saison nach dem 0:2 im DFB-Pokal gegen Mönchengladbach und dem 0:1 im Hessenpokal gegen Kassel. Bedeutet: Die Kickers spielen nach der Sommerpause erneut in der Regionalliga Südwest, die dritte Saison in Folge nach dem Zwangsabstieg 2013. Statt gegen Vereine wie Hansa Rostock, Dynamo Dresden, VfL Osnabrück oder Preußen Münster treten sie erneut gegen Astoria Walldorf, Wormatia Worms, Spvgg. Neckarelz oder FK Pirmasens an. „Ich bin überglücklich, dass wir den Aufstieg geschafft haben, trauere aber auch mit dem OFC, da er nach dieser fantastischen Saison auf der Strecke geblieben ist“, meinte Magdeburgs Trainer Jens Härtel und äußerste Kritik am umstrittenen Aufstiegsmodus: „Wer sich das ausgedacht hat, sollte mal im Stadion erleben, wie sich das für den Verlierer anfühlt.“

Rico Schmitt hatte überraschend Marcel Wilke für die Bank nominiert. Der seit März mit Adduktorenproblemen fehlende Innenverteidiger hatte sich mit Schmerztabletten betäubt und wäre bei einer engen Partie aufgrund seiner Kopfballstärke ein Mann für die letzten Minuten gewesen. Doch so weit kam es nicht.

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