Aufstiegsträume so gut wie geplatzt

Aus der Offenbach Post:
Offenbach – Mit dem 1:3 (1:2)-Heimdebakel gegen die SpVgg Unterhaching haben die Offenbacher Ambitionen auf die Rückkehr in die 2. Bundesliga nach dem vierten sieglosen Spiel in Serie einen schweren Dämpfer erhalten.

Das Team von Trainer Wolfgang Wolf ist zwar Tabellensechster, aber der Rückstand auf den Relegationsplatz bei nur noch acht Saisonspielen schon auf sechs Punkte angewachsen. „So stelle ich mir das nicht vor. Wir müssen jetzt schauen, was diese Saison noch möglich ist und dürfen den Kopf nicht hängen lassen. Wir sollten jetzt aber erstmal nicht mehr auf die Tabelle und die anderen Ergebnisse schauen“, sagte Offenbachs Coach Wolf nach der Pleite vor 6391 Zuschauern auf dem Bieberer Berg.

Nach dem Führungstreffer von Kai Hesse (17. Minute) musste der OFC durch ein Eigentor von Daniel Goldschmitt (22.) den Ausgleich hinnehmen. Tobias Schweinsteiger (30.) nutzte die Offenbacher Verwirrung zum Führungstreffer für Unterhaching. Leandro (59.) baute den Vorsprung zum ersten Sieg unter Hachings neuem Coach Klaus Augenthaler aus. Der am 24. Februar 90 Jahre alt gewordene Ehrenpräsident Waldemar Klein: „Alle bringen Opfer, dass es hier vorwärts geht. Und dann so eine indiskutable Leistung in der ersten Halbzeit“, schimpfte der Senior, der über Jahrzehnte das Schicksal des Traditionsclubs begleitet und bestimmt hat.

„Die Niederlage ist bitter, war aber zum Teil selbstverschuldet. Wir haben das Spiel schon in der ersten Halbzeit verloren, wo wir viel zu viel Larifari gespielt haben“, betonte Wolf. Dabei hatte Goldschmitt einen rabenschwarzen Tag erwischt, der für den Gelb-Gesperrten Marko Kopilas in die Innenverteidigung gerückt war. Die beiden ersten Gegentore gingen auf seine Kappe.

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