Schlafmützigkeit kostet OFC den Sieg

Aus der Offenbach Post:
Offenbach – (dre) Am fünften Spieltag hat es die Offenbacher Kickers erwischt: Nach zuvor vier Spielen in Folge ohne Niederlage und Gegentor musste sich der OFC im eigenen Stadion Aufsteiger Holstein-Kiel unglücklich mit 2:3 (1:0) geschlagen geben und ging damit erstmals in dieser Saison als Verlierer vom Platz.

Kickers Trainer Hans-Jürgen Boysen schickte zum dritten Mal in Folge die gleiche Startformation aufs Feld. Auch Torwart Robert Wulnikowski, der zuletzt in Dortmund wegen Rückenproblemen ausgewechselt werden musste, stand wieder zur Verfügung.

In der ersten Hälfte machte Kiel den Kickers durch frühes attackieren das Leben schwer. Die Gäste standen in der Abwehr sehr kompakt, hatten aber auch immer wieder gute Szenen nach vorne und erzielten auch ein Tor, das aber wegen Abseits nicht anerkannt wurde. In einer anderen Situation forderten die Kieler elf Meter. Der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus.

Die Kickers taten sich im Aufbau anfangs schwer und hatten ihre erste gute Chance durch Sebastian Rode, der frei vor dem Kieler Tor auftauchte, aber anstatt selbst zu schießen, Suat Türker in Szene setzen wollte. Doch der Ball wurde von Kiel abgefangen. In der 43. Minute fiel überraschend die Führung für den OFC, als Marco Kopilas nach einer Flanke zum Kopfball kam und Kiels Torhüter keine Chance ließ.

Die zweite Hälfte begann mit einem Doppelschlag der Kieler durch Sykora (52.) und Holt (57.). Der OFC zeigte sich davon jedoch nicht geschockt und kam nach Flanke durch den eingewechselten Mesic durch Zinnow zum 2:2 und hatte danach mehrfach die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Sieben Minuten vor Schluss wurden die Kickers kalt erwischt, als Jerat einen Freistoß schnell ausführte und Wulnikowski, der noch seine Mauer dirigierte, überraschte.

OFC-Trainer Boysen gestand nach dem Spiel: „Kiel war uns in puncto Aggressivität überlegen. Dass wir das Spiel durch so eine Schlafmützigkeit verlieren, ist sehr ärgerlich, zumal wir in der Vergangenheit schon darüber gesprochen haben, wie man solche Dinge verhindert.“

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