OFC motiviert bis in die Haarspitzen

Aus der Offenbach Post:
Guter Pokalerinnerungen von Boysen

Offenbach (app/joko) – An ihre letzte Partie im DFB-Pokal haben die Offenbacher Kickers schlechte Erinnerungen: 0:6 (0:4) am 20. Oktober 2007 bei Hansa Rostock – das Aus in der zweiten Runde. Nach der deprimierenden Niederlage warf OFC-Trainer Wolfgang Frank frustriert das Handtuch. Franks Vorgänger Hans-Jürgen Boysen hingegen hat gute Erinnerungen an seine letzte Partie als Trainer im DFB-Pokal. Mit ihm hatten die Kickers ebenfalls in Rostock gespielt. Sie gewannen am 21. Dezember 2005 im Achtelfinale mit 5:4 nach Elfmeterschießen.

Ein denkwürdiger Abend an der Ostsee. “Ja, das war schon ein tolles Erlebnis, zumal wir damit ins Viertelfinale eingezogen waren. Auch jetzt würden wir natürlich gerne einige Runden dabei bleiben”, sagt Boysen vor der Partie in der 1. Runde des DFB-Pokals heute, 20.30 Uhr, gegen den Zweitligisten Spvgg. Greuther Fürth. Wieder einmal gehen die Kickers unter Boysen als Außenseiter in ein Pokalspiel. Eine Konstellation, die immer erfolgreich endete. In der Saison 2005/06 zogen die Kickers und Boysen nach Siegen gegen 1. FC Köln (3:1), Karlsruher SC (2:1) und Rostock ins Viertelfinale ein, wo dann – ohne Boysen – bei Arminia Bielefeld Endstation war.

“An Motivation wird es nicht mangeln”, kündigt Boysen an, dass es bei jedem seiner Spieler “bis in die Haarspitzen” kribbeln wird. Dabei haben die Kickers einen nicht hoch genug einzuschätzenden Vorteil. Sie haben bereits zwei Punktspiele hinter sich – und das noch erfolgreich -, während Greuther Fürth noch ohne Wettkampfpraxis ist. “Vielleicht werden wir unterschätzt”, hofft Boysen, dass die Kickers noch länger ungeschlagen bleiben. Die zuletzt angeschlagenen Mirnes Mesic, Stefan Zinnow und Steffen Haas sind wieder fit, so dass die elf Spieler beginnen werden, die Burghausen beim 2:0 klar beherrscht hatten.

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