Erfolgsrezept gegen Augsburg – Sturmspitzen ausschalten und nach vorne spielen

Pressemitteilung des OFC:
Es ist das Wiedersehen zweier guter Bekannter. Jörn Andersen und Ralf Loose. Der eine ist Kickers-Trainer, der andere coacht seit Ende September mit dem FC Augsburg den Gegner vom kommenden Sonntag. Beide haben zusammen in ihrer aktiven Zeit für Fortuna Düsseldorf gespielt und haben bis heute noch regelmäßigen Kontakt. Doch wenn am Sonntag die beiden Trainer mit ihren Mannschaften im Rosenaustadion aufeinandertreffen, gibt es keine Geschenke zu verteilen. Augsburg möchte die Abstiegszone endgültig verlassen, die Kickers an ihrer schwachen Auswärtsbilanz arbeiten. Bisher gab es in dieser Saison nur einen Sieg in der Fremde.

„Wenn wir den gleichen Einsatz zeigen wie zuletzt gegen Aachen, haben wir die Möglichkeit, einen oder sogar drei Punkte mitzunehmen,“ sagt Trainer Jörn Andersen. Dafür müssen zunächst einmal Augsburgs Stürmer ausgeschaltet werden, Momo Diabang und der in der Winterpause neuverpflichtete Michael Thurk. Da auch die Kickers mit Aristide Bancé ihren Sturm verstärkt haben, sieht Andersen hier keinen wesentlichen Vorteil für die Gastgeber. „Ich glaube nicht, dass Thurk besser ist als Bancé.“ Das Kräftemessen am Sonntag wird vielleicht auch darüber Aufschluss geben. Andersen gibt die Marschroute vor. „Erst einmal muss es uns gelingen, die beiden Sturmspitzen auszuschalten. Dann können wir vielleicht auch etwas nach vorne machen.“

Die Personalsituation bei den Kickers ist wenige Tage vor dem Spiel weiter angespannt. Cesar Thier wurde heute noch einmal medizinisch behandelt, nach seinem Hexenschuss soll er morgen erstmals versuchen mitzutrainieren. Eine Entscheidung, ob er mit nach Augsburg fährt, wird kurzfristig fallen. Deshalb bleibt auch weiterhin offen, wer am Sonntag zwischen den Pfosten stehen wird. Viel besser sieht es aus bei Christian Müller. Nach seiner Oberschenkelzerrung hat er heute voll mittrainiert, die Chancen für einen Einsatz stehen gut. „Er ist voll in die Zweikämpfe gegangen, hat alle Sprints mitgemacht. Wenn er so weiter trainiert, wird er auch auflaufen.“ Und damit wieder Stephan Sieger (Teilabriss im Aduktorenbereich) ersetzen, der noch länger ausfallen wird.

Bei Dino Toppmöller wurde unterdessen ein Leistenbruch festgestellt, er wurde gestern bereits in München operiert. In Augsburg nicht dabei sind außerdem Marco Reich (Leiste), Daniyel Cimen (Sehnenriss) und Alexander Karrer (Meniskus). Trotz der zur Zeit etwas längeren Verletztenliste gibt es für die sportliche Leitung keinen Grund zur Beunruhigung. „Es gibt für uns überhaupt keinen Grund, an der Qualität unserer medizinischen Abteilung zu zweifeln. Der aktuelle Verletztenstand ist zwar sehr bedauerlich und schwer zu kompensieren, aber dies hat nichts mit unserer medizinischen Betreuung zu tun,“ erklärte Sportmanager Michael Dämgen.

No comments yet.

Leave a Reply

Powered by WordPress.