“Grund Pech” existiert nicht bei Berndroth

Aus der Offenbach Post:
Offenbach (app) – Die bittere 1:2-Niederlage am Freitagabend in der 2. Fußball-Bundesliga gegen die SpVgg Greuther Fürth hatte Kickers-Interimstrainer Ramon Berndroth am Sonntagnachmittag noch nicht richtig verarbeitet. “Die Rädchen sind noch am Laufen”, berichtete er. Gleich zwei Mal schaute sich der 55-Jährige die Partie auf Video an, analysierte die Fehler. “Auch wenn wir gegen eine vermeintliche Spitzenmannschaft ordentlich gespielt haben, nehmen wir nach Niederlagen kein Lob an. Jede Niederlage hat ihre Gründe, und den Grund Pech gibt es nicht.”

Die Kickers, inzwischen auf Platz 14 abgerutscht (letzter Nichtabstiegsplatz), hatten in der Schlussphase die Ordnung in der Defensive verloren. Die Gäste nutzten die entstandenen Lücken zu ihrem dritten Auswärtssieg und brachten den Kickers die erste Heimniederlage der Saison bei. Nach der Auswechslung des guten (aber nachlassenden) Rechtsverteidigers Manuel Hornig (79.) gegen Daniyel Cimen kassierten sie über die linke Seite der Gäste das 1:2. Der zurückgeeilte Mittelfeldspieler Denis Epstein, ein Linksfuß auf der rechten Seite, kam gegen den groß gewachsenen Thorsten Burkhardt einen Schritt zu spät. “Denis ist beim Tor zu spät nach innen gerückt. Warum? Weil er noch nie auf dieser Position gestanden hat. Da hat der Automatismus gefehlt”, sagte Berndroth über die entscheidende Szene des Spiels.

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