Frohgemut ans Millerntor

Aus der Frankfurter Rundschau:
Fußball-Zweitligist Kickers Offenbach freut sich auf das morgige Gastspiel beim Aufsteiger FC St. Pauli
VON ANDREAS HUNZINGER

Besondere Spiele erfordern besondere Maßnahmen. Getreu dieser Maxime ist der Fußball-Zweitligist Kickers Offenbach bereits gestern mit dem Zug nach Hamburg aufgebrochen, um sich intensiv auf das bevorstehende Punktspiel am Freitagabend (18 Uhr) beim FC St. Pauli einzustimmen. Denn im Stadion am Millerntor erwartet die mit drei Siegen aus vier Partien erfolgreich in die Saison gestarteten Kickers nach Ansicht von Trainer Wolfgang Frank ein spezielles Spiel. Eines, dass laut Frank ähnlich wie in Aachen” wird, wo der OFC vor zweieinhalb Wochen 0:4 verlor. “Nur mit noch mehr Emotion”.

Doch gerade die überschäumende Atmosphäre sollte seinen Akteuren nichts ausmachen, so Frank. Immerhin, so der Coach, “haben wir in Aachen ja üben können und lange Zeit gut mitgehalten”. Der OFC-Tross reise jedenfalls ” in froher Erwartung nach St. Pauli”, sagt er. “Da wird die Post abgehen.”

Dass die sportliche Aufgabe indes nicht von Pappe ist, weiß der OFC-Coach. St. Pauli habe eine gute Mannschaft, die wegen vieler großgewachsener Spieler bei Standardsituationen sehr stark sei und “die ordentlich zur Sache geht”. Das wiederum schrecke ihn aber nicht, “kämpfen können wir auch gut”, sagt Frank.

Welche Formation den vom OFC-Coach erwarteten “extremen Fight” am Millerntor aufnehmen wird, ist unklar. Sicher ist nur, dass Daniel Endres erneut das Tor hüten wird und die Abwehrreihe so bleibt wie zuletzt. Im Mittelfeld dürfte der von einer Grippe genesene Oualid Mokhtari seinen angestammten Platz auf der rechten Seite einnehmen, Daniyel Cimen, der Mokhtari beim 1:0 vor knapp zwei Wochen gegen den FC Augsburg vertrat, und Thomas Wörle streiten sich um den neben freien Platz neben Stephan Sieger im zentralen Mittelfeld.

Im Angriff wiederum plant mit Frank mit dem zuletzt gesperrte Torjäger Suat Türker. Allerdings kränkelt der 31-Jährige etwas. Die Alternative wäre Denis Epstein, der nach seiner Einwechselung gegen Augsburg überzeugte.

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