Offenbacher Kickers ohne Sichone und Agritis nach Hamburg

Aus der Frankfurter Rundschau:
Offenbach (dpa/lhe) – Ohne die verletzten Moses Sichone und Anestis Agritis haben sich die Offenbacher Kickers am Mittwoch mit dem ICE 578 auf den Weg zum Auswärtsspiel bei Aufsteiger FC St. Pauli gemacht. Der Abwehrchef laboriert immer noch an einer Oberschenkelzerrung, der griechische Angreifer muss wegen Leistenproblemen passen. Dennoch wollen die Hessen am Freitagabend (18.00 Uhr) im siebten Anlauf endlich den ersten Sieg beim Kultverein aus Hamburg einfahren und nach dem Erfolg gegen den FC Augsburg eine kleine Serie starten.

Trainer Wolfgang Frank freut sich jedenfalls auf die heiße Atmosphäre am Millerntor: “Da wird die Post abgehen. Wir werden richtig fighten müssen, um zu bestehen.” Auch Thorsten Judt fiebert der Partie entgegen. “Es herrscht dort immer eine bombastische Stimmung, dass einem das Fußballerherz aufgeht. Dort zu spielen, ist schon etwas Besonderes”, sagte der OFC-Kapitän.

Der gelungene Saisonstart mit drei Siegen aus den ersten vier Spielen hat den Tabellenvierten selbstbewusst gemacht. Allerdings nötigt der Gegner den Offenbachern Respekt ab. “Natürlich wollen wir auch dieses Spiel wie jedes andere gewinnen. Aber je nachdem wie das Spiel läuft, kann es sein, das wir am Ende vielleicht auch mit einem Unentschieden zufrieden sein können. St. Pauli hat vielleicht nicht die spielstärkste Mannschaft, aber die Zuschauer werden sie nach vorne treiben”, erklärte Judt. Frank sieht den Druck denn auch mehr auf Seiten der Gastgeber.

Allerdings plagen ihn Sorgen im Angriff, denn Torjäger Suat Türker plagt sich mit Halsschmerzen. Sollte er ausfallen, wäre Dino Toppmöller einzige Spitze. Zur Sicherheit hat der OFC-Trainer Sean Dundee in den Kader berufen. Entscheidend wird sein, dass die Offenbacher den Kampf annehmen und ihr Potenzial ausschöpfen. Kapitän Judt hat seinen Kollegen die Marschroute vorgegeben: “Wichtig für uns ist vor allem, das wir geil darauf sind, auf St. Pauli zu spielen. Wenn jeder dort Spaß hat, werden wir auch nicht mit leeren Händen nach Hause fahren.”

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