Die Serie hält

Fans nach achtem OFC-Spiel immer noch unzufrieden!

Und wieder einmal war Sonntag, sonnig, warm und bestes Fußball-Wetter. Zuletzt war das gegen Rostock so und das war ja ein richtig schönes Spiel. Die Hoffnung, dass es gegen Fürth genau so laufen könnte war jedenfalls da, auch wenn ich mir immer einreden will, dass unsere Jungs keine Schönwetter-Fußballer sind und auch bei Wind und Wetter jedes Spiel per Kampf entscheiden können.

Nunja, vor dem Spiel ist eben immer sehr viel Zeit, sich in Träumereien zu verfangen…

Die heutige Start-Elf bestätigte alsbald, dass sie keine Sonnenscheinkicker sind, mit aller Deutlichkeit schon in der achten Minute. Ein schöner Eiertanz war das mal wieder in unserem Strafraum nach einem Eckball. Dem einen rutschte die Kugel durch die Beine, der andere stand zu weit weg und überhaupt schaffte es keiner den Ball aus der Gefahrenzone zu bekommen bis der Fürther Thomas Kleine dankbar das 1:0 einschob. Na dann, frohe Ostern.

Haben wir ein Eckenproblem?

Ich habe mich gefragt, wie viele Tore wir uns in den letzten Wochen nach Ecken eingefangen haben. Hat jemand mitgezählt? Ich will’s eigentlich gar nicht wissen…

Das Spiel entwickelte sich mal wieder so, dass man eigentlich nicht damit rechnen konnte, demnächst den Ausgleich zu erleben. Die Fürther spielten schnell und sicher und bei uns ging kaum etwas strukturiertes nach vorn. Die Gegner dürften mittlerweile mitbekommen haben, dass der OFC am liebsten hoch und weit die Bälle übers Mittelfeld hinweg auf Suat Türker drischt. So was abzufangen ist kein Kunststück.

Aber es kam wie immer: Man glaubt an nichts mehr und da kommt ein Tor! Und auch noch eins für uns! 1:1 Bungert, kurz vor der Pause, nach Freistoß von Judt. Die Laune besserte sich etwas und so konnte der Eisverkäufer im Block doch noch ein paar überteuerte Leckereien verkaufen.

Der zweite Durchgang gestaltete sich dann ein wenig geordneter, Fürth kam nicht mehr ganz so häufig vor unser Tor. Aber trotzdem, ein Spielfluß nach vorn wollte nicht entstehen. Anstatt eine Flanke vors Tor zu schlagen wurde gezögert, nochmal hintenrum gespielt und dann doch lieber mal zurück zum guten Endres spielen bevor man den Ball selbst verliert. Da darf man sich nicht über die Pfiffe von den Rängen wundern…

Reichhaltiger wurden unsere Offensivbemühungen als Marko Reich endlich eingewechselt wurde, zu spät wie viele meinten. Denn er verstand es, die Bälle zu verteilen ohne vorher den Schwung herauszunehmen. Zwei, drei gute Gelegenheiten gingen leider daneben, auch weil der Fürther Torwart einen guten Tag erwischt hatte.

Ein Punkt wäre ok gewesen, die Konkurrenz konnte ja auch nicht punkten (außer Burghausen). Aber zu früh gefreut. Miljatovic wollte uns in der 87. noch ein Ei ins Nest legen und köpfte den Ball völlig unbedrängt nochmal zurück in unseren Strafraum. Besser hätte das kein Fürther hinbekommen und so gab es noch einen schicken Fallrückzieher zum 1:2 zu bestaunen. 😯

Schlimmer geht’s immer

“Wir ham die Schnauze voll” schallte es aus Block 2 und ich konnte es gut verstehen. In diesem Moment hatte ich sie auch voll. Jede Woche das gleiche: Kurz vor Schluss geben wir den Gegnern nochmal die Chance uns das Wochenende gehörig zu versauen (wenn das Spiel nicht schon vorher entschieden ist). Ich erinnere mich noch sehr deutlich an den geschenkten Eckball in Aue. Schlimmer kann’s nicht kommen, denkt man da, aber schlimmer geht’s immer… 😡

Wir wollen zwar nicht rumschimpfen und den armen Matej an den Pranger stellen, aber es ist die Häufigkeit dieser ich nenn es mal “Dämlichkeiten”. Das macht uns verrückt!
Stellt uns beim nächsten Spiel doch bitte ein paar Sandsäcke an die Ausgänge, auf die wir dann so richtig schön eindreschen können. Am besten auch ein paar davon in die Gaststätte, für die, die an Ostern zum fröhlichen Eiersuchen nicht mit nach Duisburg kommen wollen…

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